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Die Kinderpastorale in Nova
Iguacu
Die Stadt Nova Iguacu liegt in Lateinamerika,
Land Brasilien, ca. 50 Kilometer südlich von Rio de Janeiro.
Die Millionenstadt ist geprägt von grosser Armut und Gewalt.
Die wenige Industrie ist sehr veraltet entsprechend ist die Arbeitslosigkeit
sehr hoch und die Zukunftsaussichten für die Kinder sind mehr
als düster.
Die Lage der Familien und der vielen Kinder
ist von Armut geprägt.
Leid, Trostlosigkeit, Krankheit und vor allem Hunger sind ständige
Begleiter der Kinder.
Padre Marcus hat in seinen Studienjahren eine
längere Zeit in Deutschland verbracht. Seit dem Sommer des
Jahres 2002 leitet er nun das Priesterseminar in der Nähe von
Nova Iguacu. Bis zum Sommer 2002 war er für seine Kirchengemeinde
Pároquia Sagrada Familia mit ganzem Herzen tätig. Auch
heute noch, obwohl sich sein Aufgabengebiet gewandelt hat kümmert
er sich um diese Kirchengemeinde.
Der Traum von Pater Marcus war, eine zentrale
Aussenküche zur Versorgung der unterernährten Kinder zu
bauen. Die Ernährung der Kinder mit Multimistura musste gewährleistet
werden. Mit dieser vollwertigen, aufbauenden Nahrung die ein Gemisch
aus Getreidemehl, Gemüseblättern wie Maniok und Rote Rüben,
gemahlenen Nüssen, pulverisierten Eierschalen und Milch darstellen
werden rund 100 Kinder versorgt.
Diese Aussenküchen, wie sie oft in lateinamerikanischen Ländern
vorkommen muss man sich eher wie ein Backhaus vorstellen. Diese
Backhäuser waren früher auch in Deutschland meist in kleineren
Ortschaften zentral in der Mitte des Ortes untergebracht.
Mensch hilft Mensch e.V. hat diesen Bau der
Aussenküche in vollem Umfang selbst getragen.
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