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Bundesaußenminister Dr.
Frank-Walter Steinmeier würdigte sein Lebenswerk

Das jahrzehnte lange Wirken von
Pater Eckart Höfling in Rio de Janeiro erfährt nun auch
eine deutschland-weite Reputation und Anerkennung.
Der 71jährige Ordensmann
aus dem Gemündener Stadtteil Langenprozelten wurde am 3. Oktober
dieses Jahres am Tag der Deutschen Einheit in Berlin mit der Quadriga
für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Laudatio hielt kein
geringerer als Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier.
Der Politiker hatte Pater Eckart auf einer Südamerika-Reise
bei einem Abstecher nach Rio kennen gelernt und sich dabei über
das Sozialwerk des franziskanischen Drittordens informieren lassen.
Als Steinmeier später in einem Focus-Interview gefragt wurde,
wer wohl aus seiner Sicht einen Orden verdient habe, nannte er spontan
den Namen Pater Eckart.
Der Langenprozeltener Geistliche,
der trotz seiner 71 Jahre noch nicht an den Ruhestand denkt, war
im April vergangenen Jahres vom Deutschen Generalkonsul in Rio de
Janeiro, Dr. Stephan Krier, im Auftrag von Bundespräsident
Horst Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

Die Quadriga wird alljährlich
von dem 1993 zwecks der Förderung der Völkerverständigung
und der Volksbildung gegründeten gemeinnützigen Verein
„Werkstatt Deutschland“ zum Deutschen Nationalfeiertag
verliehen. Sie würdigt vier Persönlichkeiten oder Institutionen
für Engagement, das verändert.
Weitere Preisträger sind in diesem Jahr neben Pater Eckart
der Präsident der Republic Serbien, Boris Tadic (Laudatio:
Österreichs Bundespräsident Dr. Heinz Fischer), die Wikipedia-Foundation
(Laudatio: David Weinberger, Havard-University Boston), der Künstler
und Menschenrechts-Aktivist Peter Gabriel (Laudatio: EU-Kommissions-Präsident
Dr. Jose Manuel Barroso). Mit der Ehrung von Pater Eckart wird auch
das Engagement seiner vielen Helfer und Förderer in seiner
Heimat gewürdigt.
Auch die Hilfsorganisation Mensch hilft Mensch unterstützt
Pater Eckart seit über 12 Jahren.
Pater Eckart befindet sich in prominenter Preisträger-Gesellschaft.
In den vergangenen Jahren waren unter anderem die früheren
Bundeskanzler Helmut Kohl und Gerhard Schröder, die schwedische
Königin Silvia, der Schauspieler Ulrich Mühe, der afghanische
Präsident Hamid Karzai, Aga Khan und der israelische Politiker
Simon Peres ausgezeichnet worden.


Zeitungsberichte:
Text Berliner Zeitung
weitere Fotos:

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